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Dezember 2012: "Weihnachten wird Zuhause gefeiert".

Was wurde aus der Familie Hackhofer vom Thalmannhof in Aufkirchen bei Toblach?
Es war der 5. Juli 2011 als der Thalmannhof in Aufkirchen bei Toblach brannte. Damalige Bilanz: „Der Stadel ein Raub der Flammen und das angrenzende Wohnhaus unbewohnbar.“

Es war ein Riesenglück, dass weder Mensch noch Tier zu Schaden kamen. Trotzdem drehte sich in den letzten 18 Monaten das gesamte Familienleben nur um ein Ziel: den völlig zerstörten Stadel und das beschädigte Wohnhaus wieder aufzubauen. Dabei sicherte auch die Hermann Rubner Privatstiftung Onlus ihre Hilfe zu.

Anfang Dezember besuchte Joachim Rubner, der Präsident der Stiftung die Baustelle und überzeugte sich vom baldigen Abschluss der Arbeiten. Die sechsköpfige Familie blickt auf eine schwierige Zeit zurück. Von einer Sekunde auf die andere musste sie ihr Heim verlassen und kamen in einem unbewohnten Haus in der Nachbarschaft unter. Dort lebt sie nun seit dem Unglück. Der Winter ist hart in Toblach, das alte Haus schwer zu heizen. Bei unserem Besuch Anfang Dezember ist das Wohnhaus noch eine Baustelle, aber dennoch Ulli Lehmann Hackhofer, die Bäuerin ist zuversichtlich. „Wir setzen alles daran dieses Weihnachten in den eigenen vier Wänden zu feiern. Es gibt zwar noch viel zu tun, aber wir schaffen das“. Walter Hackhofer berichtet, wie schwierig besonders die erste Zeit war. „Ich habe Tag und Nacht gearbeitet, habe versucht alle Löcher zu stopfen, ohne ein Ziel vor Augen. Aber jetzt, sind wir kurz davor und es wäre schade, wenn wir es nicht hinkriegen würden“, so Walter.

In den letzten 18 Monaten entstand auf den Mauern des abgebrannten Stalles ein neues Heim. Doch die Arbeit dahinter war weit größer, die Reste des Brandes mussten entsorgt werden, ein neues Projekt galt es auszuarbeiten und von der Gemeinde genehmigen zu lassen. Die Zeit drängte, daher entschied sich die Familie für ein Haus in Holz. Da sie sehr naturbewusst sind erschien ihnen ein Haus von Soligno von Rubner ideal. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um ein Wandsystem nur aus Holz, frei von Nägel oder Leim. Eine nicht nur sehr schöne, sondern auch eine Ökologische Alternative zum traditionellen Hausbau. Doch auch Tradition und die wenigen Erinnerungen, die sie retten konnten, werden im neuen Haus ihren Platz finden. So zum Beispiel die alte Stube, sie fiel nicht den Flammen zum Opfer fiel. „Wir bauen diese auch im neuen Wohnhaus ein. So gibt es zumindest eine Erinnerung. Die Kinder hängen noch sehr am alten Haus, schließlich sind sie hier aufgewachsen, aber trotzdem… wir freuen uns alle, samt der 83 jährigen Oma endlich auf unseren Hof zurückzukehren“, so Ulli. Wie groß die Freude wirklich ist, wird klar, als Walter sagt:“

I frei mi, endlich widdo mein Zeug auszipocken!“

.. auf die Erfüllung dieses Wunsches wartet er nun schon seit 1,5 Jahren.

Die Familie ist überwältigt über die große Hilfe und Anteilnahme aus der Bevölkerung. Walter erzählt, wie zuvorkommend und unbürokratisch die Gemeinde den Wiederaufbau unterstützt hat.

Es gab zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen, deren Erlös den Brandopfern zu Gute kam. So zum Beispiel die Benefizveranstaltungen im Kulturzentrum Grand Hotel Toblach, die Veranstaltung Volksmusik und Tanz, die Aktion der Bauernjugend, die Kuchenaktion der Ministranten, die Spendenaktion des Bäuerlichen Notstandsfonds oder die Geldspende der Hermann Rubner Privatstiftung Onlus, um nur einige zu nennen. Ihnen allen gebührt ein großer Dank.

Wir wünschen der Familie Walter Hackhofer mit Uli Lehmann Hackhofer, ihren vier Kindern Eva, Michl, Christoph und Vroni sowie der Oma ein frohes besinnliches Weihnachtsfest in den eigenen vier Wänden und alles Gute für die kommenden Jahre.
 
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