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Rubner Mitarbeiter im Hochwassergebiet

Die Firma Nordlam in Magdeburg erlebte in den Tagen um den 9. Juni 2013 den Ausnahmezustand: Hochwasser in den Straßen, Szenen der Verzweiflung, aber auch große Solidarität und Hilfsbereitschaft.
Wie viele andere Städte in Ostdeutschland, erlebte Magdeburg am Wochenende um den 9. Juni 2013 das schlimmste Hochwasser seiner Geschichte.
Vor allem der Stadtteil Rothensee, in dem sich auch das Werk der Firma Nordlam befindet, war von der Flut besonders stark betroffen. „Wir hatten großes Glück, was Firmengelände betrifft. Aber 15 Mitarbeiter haben leider erhebliche Schäden durch die Überflutung ihrer Wohnungen und Häuser erleiden müssen“, erzählt Fabian Kern, Assistent der Geschäftsleitung in der Nordlam GmbH.

Da das Hochwasser einige Tage zuvor angekündigt worden war, konnten schützende Vorkehrungen getroffen werden. Bis zu 1.500 Soldaten waren allein in Rothensee im Einsatz, um die Dämme mit Sandsäcken zu verstärken.
Die Elbe führt normalerweise einen Pegelstand von ca. 2 Metern. Die Vorhersagen kündeten einen Pegel von 7,20 Metern an. Am 09.06.2013 erreichte die Elbe knapp 7,50 Meter. In der Firma Nordlam wurden am 7. Juni alle Mitarbeiter, bis auf eine kleine Einsatztruppe, evakuiert. Viele benachbarte Werke und Industriebetriebe erlitten beträchtliche Schäden. Die Firma Nordlam hatte Glück im Unglück: Aufgrund der günstigen Form des Betriebsgeländes, floss das Wasser auf allen Seiten am Werk vorbei.
15 Arbeitskollegen hatten leider weniger Glück: Ihre Häuser und Wohnungen fielen dem Hochwasser zum Opfer. Mancherorts stand das Wasser meterhoch, die Keller sind komplett mit der braunen Brühe vollgelaufen. Dementsprechend hoch sind auch die Schäden.
In solchen Situationen spürt man jedoch die große Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Rubner Gruppe: Viele Mitarbeiter sind dem Spendenaufruf der Hermann Rubner Privatstiftung Onlus gefolgt, um die betroffenen Kollegen in Magdeburg und einen Kollegen aus Ober-Grafendorf finanziell zu unterstützen. Die Familie Rubner hat den gesammelten Geldbetrag großzügig aufgestockt. Nun gilt es, die Spenden den Opfern zukommen zu lassen.

Wo es möglich war und die Unterstützung dringend gebraucht wurde, gab es bereits Soforthilfe, doch bei Vielen ist es nicht so einfach.
„Die Betroffenen sind teilweise mit den Schäden am und im Haus überfordert. Hinzu kommt der enorme bürokratische Aufwand“,
erklärt Reinhold Holzer, Geschäftsführer der Nordlam GmbH. „Einerseits wollen unsere Mitarbeiter natürlich so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren, andererseits müssen sämtliche Schäden aufwändig dokumentiert werden. Teilweise
liegen Versicherungen vor, der Gutachter war aber noch nicht vor Ort. Das Schadensausmaß und die Folgeschäden variieren von Fall zu Fall, zum jetzigen Zeitpunkt* sind sie noch schwer einzuschätzen.“


Von Seiten der Hermann Rubner Privatstiftung Onlus und den jeweiligen Firmen wird versucht, den Betroffenen bestmöglich unter die Arme zu greifen. „Wir garantieren, dass die eingegangenen Spendengelder 1:1 an die Betroffenen weitergeleitet werden“, so Joachim Rubner, Präsident der Stiftung. „Schön, dass nicht nur Rubner auf seine Mitarbeiter und die Mitarbeiter auf Rubner bauen können – sondern dass auch die Mitarbeiter für ihre Kollegen einstehen.“
 
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